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Konzeption des Evangelischen Familienzentrums Neukirchen

Konzeption des Evangelischen Familienzentrums Neukirchen

Allgemeines:

Das Land Nordrhein-Westfalen soll zum kinder- und familienfreundlichsten Land in Deutschland werden. Ein Meilenstein auf diesem Weg ist die Weiterentwicklung von Kindertageseinrichtungen zu Familienzentren. Sie sollen Knotenpunkte in einem neuen Netzwerk werden, das Kinder individuell fördert und Familien umfassend berät und unterstützt. Ziel ist die Zusammenführung von Bildung, Erziehung und Betreuung der Kindertageseinrichtung mit Angeboten der Beratung und Hilfe für Familien. Die Förderung von Kindern und Unterstützung der Familien können dann Hand in Hand gestaltet werden.

Die Einrichtung von Familienzentren trägt zu einer Verbesserung der frühkindlichen Bildung und Förderung bei. Zugleich werden die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie präventive Hilfen erleichtert.

Ziel der Landesregierung ist es, langfristig in ganz NRW flächendeckend Familienzentren einzurichten.
(Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes NRW)

Einleitung:

Bei der Entwicklung unserer Kindertageseinrichtung hin zu einem Familienzentrum bauten wir auf ein schon vorhandenes und gut funktionierendes Netzwerk mit unseren Kooperationspartnern und anderen Institutionen und Personen auf.

Mit unserem erweiterten Angebot und Leistungsspektrum öffnen wir uns seit 2007 für alle Familien und Personen aus Neukirchen-Vluyn und Umgebung. Somit sehen wir uns als einen Ort der Begegnung, der Kommunikation und Hilfestellung.

Die Arbeit in unserem Familienzentrum soll dazu beitragen, dass die Kinder unserer Tageseinrichtung weiterhin eine qualitativ optimale und individuelle Förderung, Betreuung und Erziehung erfahren dürfen und Eltern und Familien Bildungs-, Beratungs-, und Freizeitangebote in Anspruch nehmen können.

Dabei gewährleisten wir, dass alle Angebote und Hilfemaßnahmen von kompetenten und qualifizierten Fachleuten organisiert, begleitet und durchgeführt werden. Zum Teil durch Mitarbeiterinnen des Hauses, durch unsere Kooperationspartner oder sonstigen mit uns kooperierenden Institutionen und Personen.

Die Durchführung der Angebote findet größtenteils in den Räumlichkeiten des Familienzentrums, Lindenstr. 41, statt. Weitere Räumlichkeiten stehen uns im nahe gelegenen Gemeindehaus zur Verfügung, als auch im angrenzenden CVJM Gebäude.

Sämtliche Räumlichkeiten unseres Familienzentrums sind behindertengerecht ausgebaut und können somit auch von körperbehinderten Menschen und Rollstuhlfahrern erreicht werden.

Zielsetzung:

Mit unserer Arbeit im Familienzentrum verbinden wir das Ziel, den Familien und Personen in Neukirchen-Vluyn eine Anlaufstelle anzubieten, für alle Fragen, Anliegen und Informationen die ihre Person und /oder Familie betreffen. Wir möchten ihnen die Chance ermöglichen, in ihrem Lebensraum am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben und die Hemmschwelle für die Inanspruchnahme von Hilfestellungen für sich und ihre Familie zu überwinden. Besonders in Stress-, Konflikt-, oder Krisensituation.

Unsere professionelle Hilfestellung soll Erziehende in ihrer Erziehungskompetenz befähigen und stärken. Somit können sie ihre Erziehungsverantwortung besser und mit Freude wahrnehmen.

Neben unseren Angeboten zur Hilfe möchten wir durch Informationsveranstaltungen und verschiedene Eltern-Kind-Kurse die Bildungs- und Beziehungskompetenz von Eltern unterstützen.

Das Familienzentrum hat sich darüber hinaus zu einem Kontakt- und Begegnungsort entwickelt, der auch für Freizeitangebote genutzt werden kann, wie z.B. Elterncafé oder Elterntreff.

Zielgruppen:

Die Angebote unseres Familienzentrums richten sich immer an alle Eltern, Alleinerziehende, Interessierte und Kinder aus Neukirchen-Vluyn und Umgebung.

Aufgrund unserer langjährigen integrativen Arbeit mit Kindern (seit 1994) möchten wir gerade Familien mit behinderten Kindern/Angehörigen Mut machen, sich mit ihren Belangen und Anliegen an uns zu wenden.

Auch ausländische Familien und Personen sollen in unserem Haus Ansprechpartner finden und Hilfestellung zur Überwindung von kulturellen und sprachlichen Schranken erhalten.

Kooperationspartner und mit uns zusammenarbeitende Institutionen/Personen:

Die Grundlage unseres Familienzentrums stellt ein Netzwerk der unterschiedlichsten Kooperationspartner und Mitarbeiter dar. Gemeinsam mit ihnen können wir ein zielgruppenspezifisches und individuelles Angebot für Kinder und ihre Eltern entwickeln.

Unsere Kooperations- und Netzwerkpartner, sowie mit uns zusammenarbeitende Institutionen sind im Einzelnen:

Praxis für Ergotherapie, Katja van Kommer (Neukirchen-Vluyn)

Praxis für Logopädie, Mariette Vermeulen (Neukirchen-Vluyn)

Praxis für Krankengymnastik, Monique Bleeck & Bert van Blijkshof (Kamp-Lintfort)

Ev. Beratungsstelle Moers

Neues Ev. Forum Moers

Beratungsstelle der Stadt Moers

Kreis Wesel: Tagespflege und Fachbereich Jugend, Jobcenter, Agentur für Arbeit, Fachstelle Frau und Beruf

Stadtteilbüro Treff 55

Frauen helfen Frauen e.V.

Referat für Tageseinrichtungen für Kinder des Ev. Kirchenkreises Moers

Diakonisches Werk im Kirchenkreis Moers und Düsseldorf

Gerhard-Tersteegen-Gemeinschaftsgrundschule

Stadtbücherei Neukirchen-Vluyn

CVJM

Ev. Kirchengemeinde Neukirchen

Frühförderstelle des Kreises Wesel

ASD (Allgemeiner Sozialer Dienst)

Stadtjugendring Neukirchen-Vluyn

örtliche KinderärztInnen

Zahnarzt

Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Neukirchen-Vluyn

(Stand Januar 2019)

Unsere Angebote:

Beratung:

Offene Sprechstunde (seit 2006):

Wir bieten in unseren Räumlichkeiten Ratsuchenden Unterstützung zu Fragen und Problemen innerhalb der Familie oder Partnerschaft an. Einmal im Monat dienstags von 9.00-10.00 Uhr oder 14.30 bis 15.30 Uhr beraten fachkompetente Mitarbeiterinnen unserer Kooperationspartner mit qualifizierten Ausbildungen z.B. in der systemischen Familienberatung in einem Erstgespräch die Hilfesuchenden und vermitteln auf Wunsch zu weiteren Beratungsstellen. Dies könnten unter anderem sein:

Erziehungsberatungsstellen

Schuldnerberatung

Frauen helfen Frauen e.V.

Frühförderung

Suchtberatung

Trennungs-/Scheidungsberatung

Paarberatung

Schwangerschaftsberatung

ASD (Allgemeiner Sozialer Dienst)

Tagespflegevermittlung

Dieses Angebot ist kostenlos! Auf Wunsch können sich Ratsuchende telefonisch anmelden und ihre Problematik kurz erläutern. Wir bemühen uns dann, dem Problem entsprechend die/den dafür fachkundigen Mitarbeiter/in für dieses Beratungsgespräch einzusetzen.

Sonstige Beratungsformen:

Eltern der Kinder, die unsere Kindertageseinrichtung besuchen können jederzeit mit den pädagogischen Mitarbeiterinnen aus den Gruppen Termine für ein Beratungs- oder Informationsgespräch vereinbaren, ebenso mit der Leitung des Familienzentrums.

Für spezifische Problematiken oder eine therapeutische Betreuung stellt das Personal gerne Kontakt zu den entsprechenden Einrichtungen (wie oben benannt) her. Auf Wunsch können nach Terminabsprache erste Begegnungen mit den fachkompetenten Institutionen in den Räumlichkeiten des Familienzentrums stattfinden.

Des Weiteren besteht die Möglichkeit in Zusammenarbeit mit Eltern, Kooperationspartnern und pädagogischem Fachpersonal z.B. bei Erziehungsproblemen einen gemeinsamen Handlungsplan zu erstellen und diesen in der Einrichtung anzuwenden.

Die Mitarbeiterinnen des Familienzentrums informieren regelmäßig und mindestens 1-mal im Jahr alle Eltern über den Entwicklungsverlauf ihres Kindes. Als Grundlage dazu dient der Portfolio Ordner des Kindes und eine Lerngeschichte des Kindes. Ebenso wird zur Überprüfung der sprachlichen Entwicklung der Basik Bogen von Renate Zimmer regelmäßig ausgefüllt und die Ergebnisse fließen in das Entwicklungsgespräch mit ein.


Für behinderungsspezifische Fragen oder Fragestellungen im sprachtherapeutischen Bereich, bezüglich der Motorik oder der Wahrnehmung kann nach Terminabsprache mit den im Hause tätigen Therapeuten ein erstes Beratungsgespräch vereinbart werden. Ebenso stehen hierzu die im Hause tätigen Heilpädagogen zur Verfügung.

Ehrenamtliche Aktivitäten:

Wir bieten in unserem Familienzentrum Menschen die Möglichkeit, sich ehrenamtlich für Familien und Kinder einzusetzen. Drei Vorlesepaten besuchen regelmäßig jede Woche unser Familienzentrum und erschließen somit den Kindern spielerisch und fürsorglich den Umgang mit Büchern und Geschichten. Sie leisten somit einen wichtigen Beitrag zur Sprachförderung und Sprachkompetenz der Kinder. Seit 2006 begrüßen wir die Vorlesepaten.

Durch die Mitgliedschaft in unserem Förderverein “Große für Kleine e.V.” (seit 2004) können weitere ehrenamtliche Tätigkeiten übernommen werden, z.B. in Form eines Amtes im Vorstand als Vorsitzender, Schriftführer oder Kassierer. Des Weiteren nimmt der Förderverein des Familienzentrums regelmäßig an öffentlichen Veranstaltungen in Neukirchen-Vluyn teil (z.B. Herbstfest im Dorf Neukirchen). Auch hier ist ehrenamtliche Hilfe beim Auf- und Abbau, beim Verkauf, bei Angeboten und Aktionen für Kinder, bei der Planung und der Organisation möglich.

Weitere Ideen und Möglichkeiten zu einem ehrenamtlichen Engagement in unserem Familienzentrum sind jederzeit möglich. Ansprechpartner ist die Leitung des Familienzentrums.

Erziehungshilfen (gehört schon immer zur pädagogischen Arbeit dazu):

In Kooperation mit den Eltern, den Institutionen für Erziehungshilfen und dem Fachpersonal können Hilfemaßnahmen durch die Mitarbeiter des Familienzentrums begleitet und durchgeführt werden.

Im Einverständnis mit den Erziehungsberechtigten tauschen die Mitarbeiter der Kindertageseinrichtung z.B. mit den Mitarbeitern/innen der Erziehungs- oder Familienhilfe Informationen über den Entwicklungsverlauf der Kinder aus und entwickeln mit ihnen gemeinsam ein Handlungskonzept.

Familien-/Elternbildung (verstärkt seit 2006):

Das Familienzentrum bietet mit unterschiedlichen Kursen und Projekten die Möglichkeit, Eltern und Familien zu verschiedenen Themen und Anliegen zu informieren, zu unterrichten und weiter zu bilden. Dabei bilden gerade Angebote zur Stärkung der Erziehungskompetenz von Eltern einen großen Schwerpunkt.

Die aktuellen Angebote können auf der Internetseite http://www.evangelisches-familienzentrum-neukirchen.de/ nachgelesen werden. Weitere Infos sind der Tages- und Wochenpresse zu entnehmen, der Informationstafel im Familienzentrum, telefonisch im Büro des Familienzentrums täglich von 7.30-16.30 Uhr. Plakate hängen in vielen Geschäften, Einrichtungen und Arztpraxen von Neukirchen-Vluyn aus.

Gesundheitsvorsorge und Frühförderung:

Das Familienzentrum bietet in unregelmäßigen Abständen Informationsabende oder -nachmittage und Kurse zu Themen der Gesundheitsvorsorge an. (z.B. Anwendung alter Hausmittel seit 2006)
Die aktuellen Angebote können auf der Internetseite http://www.evangelisches-familienzentrum-neukirchen.de/ nachgelesen werden. Weitere Infos sind in der Tages- und Wochenpresse zu entnehmen, der Informationstafel im Familienzentrum, telefonisch im Büro des Familienzentrums täglich von 7.30-16.30 Uhr. Plakate hängen in vielen Geschäften, Einrichtungen und Arztpraxen von Neukirchen-Vluyn aus.
Seit Beginn der integrativen Betreuung von Kindern (seit 1994) arbeitet das Familienzentrum eng mit den örtlichen Kinderärzten zusammen.

Das pädagogische Personal unterstützt Eltern bei Bedarf bei der Vermittlung zu sozialpädriatrischen Zentren, zu Kinderärzten, zur Frühförderung oder sonstigen Institutionen, die dazu beitragen können, die Entwicklung des Kindes positiv zu beeinflussen.

Die im Hause tätigen Therapeuten beraten und unterstützen Eltern bei der Antragstellung von Hilfsmitteln oder sonstigen therapeutischen oder pflegerischen Leistungen.

Gesundheitsfördernde oder -unterstützende Einrichtungen und Institutionen können Frühfördermaßnahmen auch im Familienzentrum durchführen. Dabei werden diese Maßnahmen in den Gruppenalltag so mit eingebunden, dass keine Überforderung des Kindes auftreten kann.

Die im Familienzentrum tätigen Therapeuten können auf Wunsch eine Erstbeobachtung durchführen und Diagnose oder Therapieempfehlung aussprechen. Bei Bedarf nehmen sie auch Kontakt zu Ärzten oder anderen Therapeuten auf.

Um den Kindern, die die Tageseinrichtung des Familienzentrums besuchen unnötige Fahrwege oder lange Wartezeiten zu ersparen, finden die Therapien (Logopädie, Ergotherapie, Krankengymnastik und Motopädie im Hause statt. Dies gilt für die Kinder, die integrativ betreut werden. Dabei wird darauf geachtet, dass die Therapien in den Vormittags- und Gruppenablauf mit eingebunden werden, um eine Überforderung der Kinder und langer Fahrwege zu vermeiden.

Sprachförderung:

Eine intensive und kontinuierliche Sprachförderung ist schon seit vielen Jahren ein integraler Bestandteil unseres Familienzentrums. Eine logopädische oder sprachtherapeutische Erstuntersuchung oder ein Informationsgespräch kann nach Terminabsprache mit unserer im Haus tätigen Logopädin erfolgen.

Im letzten halben Jahr vor der Einschulung erhalten alle Maxikinder in Kleingruppen von 5-6 Kindern eine individuelle Förderung, unabhängig von ihren sprachlichen Fähigkeiten. Das Förderprogramm heißt Hören-Lauschen-Lernen. So wird gewährleistet, dass nicht nur die Kinder eine Förderung bekommen, bei denen Sprachauffälligkeiten festzustellen sind, sondern auch die, deren Sprachentwicklung altersgemäß oder darüber hinaus entwickelt ist.

Ebenso werden die Maxikinder im November eines jeden Jahres mit Hilfe des Bielefelder-Screenings auf eine mögliche Lese-Rechtschreibschwäche geprüft und erhalten, ab ca. Januar/Februar des nachfolgenden Jahres, eine Förderung durch das Förderprogramm Hören-Lauschen-Lernen. Falls das Testergebnis Risikobereiche deutlich gemacht hat, wird das Kind nach der Förderung noch einmal getestet. Dies wird seit 2007 umgesetzt.

Zusätzlich wird für jedes Kind die alltagsintegrierte Sprachförderung durchgeführt und durch den Beobachtungsbogen von Renate Zimmer: „Basik“, festgehalten.

Tagespflege:

In Kooperation mit dem Neuen Ev. Forum Moers bieten wir seit 2007 interessierten Frauen und Männern die Möglichkeit sich zu Tagespflegeeltern ausbilden zu lassen. Nach Beendigung des Kurses erhalten die Teilnehmer ein gültiges Zertifikat, mit welchem sie sich beim Jugendamt, z.B. des Kreises Wesel, als Tagesmutter oder -vater bewerben können.

Dem bestehenden Tagesmütterkreis des Kreises Wesel bieten wir in unseren Räumlichkeiten die Möglichkeit sich über die gemachten Erfahrungen mit der Tagespflege auszutauschen. Diese Treffen finden in unregelmäßigen Abständen statt. Zuständiger Kooperationspartner ist der Kreis Wesel, Bereich Tagespflege.

Die Teilnahme der Tagesmütter und -väter an Veranstaltungen, Angeboten und Fortbildungen des Familienzentrums ist bei Bedarf und auf Nachfrage jederzeit möglich.

Die Gestaltung des Übergangs von der Tagespflegebetreuung in die Kindertageseinrichtung kann, soweit die Erziehungsberechtigten einverstanden sind, auch mit den Tagespflegeeltern erfolgen. Dazu bedarf es einer schriftlichen Zustimmung oder Einverständniserklärung durch die Eltern. Das gilt auch, wenn Tagespflegepersonen im Auftrag der Erziehungsberechtigten an Entwicklungsgesprächen über das Kind teilnehmen oder diese sogar alleine wahrnehmen soll.


Die Vermittlung von Tageseltern erfolgt ausschließlich über das Jugendamt des Kreises Wesel. Bei Bedarf stellt das Familienzentrum den Kontakt zu der Jugendamtsbehörde her und bietet Hilfestellung und Information zum Thema Tagespflege an.

Tagesmütter und -väter haben die Möglichkeit, nach Terminabsprache in den Gruppen der Kindertageseinrichtung zu hospitieren und sich über die Arbeit in dem Familienzentrum zu informieren.

Therapeutische Beratung und Behandlung (seit 1994):

Für behinderungsspezifische Fragen oder Fragestellungen im sprachtherapeutischen Bereich, bezüglich der Motorik oder Wahrnehmung kann nach Terminabsprache mit den im Hause tätigen Therapeuten ein erstes Beratungsgespräch vereinbart werden.

Integrativ betreute Kinder, die die Tageseinrichtung besuchen, werden im Familienzentrum therapeutisch behandelt, wobei dazu eine Rezeptverordnung des Kinderarztes und der Genehmigung der Krankenkasse vorliegen muss.

Derzeit sind im Familienzentrum folgende therapeutische Praxen tätig:

Praxis für Ergotherapie, Katja van Kommer (Neukirchen-Vluyn)

Praxis für Logopädie, Mariette Vermeulen (Neukirchen-Vluyn)

Praxis für Krankengymnastik, Monique Bleeck & Bert van Blijkshof (Kamp-Lintfort)

Die im Haus tätigen Therapeuten beraten und unterstützen Eltern bei der Antragstellung von Hilfsmitteln oder sonstigen therapeutischen oder pflegerischen Leistungen.

Gesundheitsfördernde oder -unterstützende Einrichtungen und Institutionen können Frühfördermaßnahmen auch im Familienzentrum durchführen. Dabei werden diese Maßnahmen in den Gruppenvormittag und -ablauf so mit eingebunden, dass keine Überforderung des Kindes auftreten kann.

Die im Familienzentrum tätigen Therapeuten können auf Wunsch eine Erstbeobachtung durchführen und Diagnose oder Therapieempfehlungen aussprechen. Bei Bedarf nehmen sie auch Kontakt zu Ärzten oder anderen Therapeuten auf.

Um den Kindern, die die Tageseinrichtung des Familienzentrums besuchen, unnötige Fahrwege oder lange Wartzeiten zu ersparen, finden die Therapien (Logopädie, Ergotherapie, Krankengymnastik, Motopädie) im Hause statt. Dies gilt für integrativ betreute Kinder. Dabei wird darauf geachtet, dass die Therapien in den Vormittags- und Gruppenablauf mit eingebunden werden.

Das wollen wir noch erreichen:

Kreative, musische und spaßmachende Kursangebote für Eltern mit ihren Kindern

Bewegungsangebote für Groß und Klein

Stand: Januar 2019